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Osteopathie

Wie leicht kann eine einfache Berührung unsere Seele zum Klingen bringen.

Patrice Jeancourt
 
Was ist Osteopathie?
Dr. Andrew Tailor Still, ein amerikanischer Arzt (1828 - 1917), beobachtete vor etwa 130 Jahren, dass Blockierungen in den Wirbelgelenken zu Funktionsstörungen und schmerzhaften Symptomen im Bereich von Muskeln und Organen führen. Daraus schlussfolgerte er, dass die Ursache der Symptomenkomplexe häufig in den Knochen läge. So gab er der neu entdeckten manuellen Medizin den Namen OSTEOPATHIE.

Osteon = Knochen Pathos = Leiden

Erst etwas später offenbarte sich ihm die Tatsache, dass Blockierungen und Bewegungs-einschränkungen in allen Geweben (Organen, Bindegewebe, Nervengewebe) auf treten und durch verminderte Zirkulation in diesen Geweben Krankheiten ntstehen. Der Name Osteopathie blieb dennoch bestehen.

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, mit dem Ziel Funktions- und Bewegungsstörungen in den Geweben aufzufinden und zu lösen, wodurch die Zirkulation (nerval, arteriell, venös und lymphatisch) wieder hergestellt wird. Dadurch werden im Körper die Selbstheilungskräfte aktiviert und die Selbstregulation ermöglicht.
Dies bedarf genauester Kenntnis medizinischer Grundlagenfächer, wie Anatomie, Physiologie, Embryologie, Biomechanik u. v. m., welche man in Heilberufen, wie z. B. Physiotherapeut und in einer mindestens fünfjährigen berufsbegleitenden Ausbildung von 1350 UE zum Osteopathen erlangt. Dieses Wissen und Können wird von den Verbänden durch Prüfungen und wissenschaftliche Arbeiten zertifiziert.
 
Möglichkeiten und Grenzen

In der Osteopathie wird der ganze Organismus als Einheit untersucht und behandelt.
Je nach Beschwerden kann dabei ein Teilbereich von besonderer Bedeutung sein.

Parietales Teilgebiet
Hier sind das Bewegungs- und Stützsystem, das heißt Knochen und Gelenke, Muskeln und Sehnen Schwerpunkt. Indikationen sind u. a.
Rückenschmerz
Schleudertrauma
Bandscheibenprobleme
Verstauchung
Schulter-Nacken-Schmerzen
Tennisellenbogen u. v. m.
 
Craniosakrale Osteopathie

Die Craniosakrale Osteopathie behandelt Läsionen im Bereich des Schädels, der Wirbelsäule und dem Kreuzbein mit dem darin enthaltenen zentralen und autonomen Nervensystem und dessen Flüssigkeiten.
Indikationen sind u. a.
Kopfschmerzen
Kieferfehlstellungen
Skoliose
Schädelasymetrie
Nebenhöhlen-, Mittelohrentzündungen
Leistungsschwäche
ADHS u. a.
Säuglingsbehandlung
 
Viscerale Osteopathie

Die viscerale Osteopathie befasst sich mit den inneren Organen, den Fascien, den Blut-, Lymph- und Nervenbahnen. Durch sanfte manuelle Behandlung wird deren freie Beweglichkeit in Bauch- und Brustraum wieder hergestellt.
Indikationen sind u. a.
Verdauungsbeschwerden
Narben
Atemwegsbeschwerden
Schrei- und Spuckkinder
Begleitung in der Schwangerschaft
Urogenitale Beschwerden
 
Je nach Erkrankung und Symptomatik kann Osteopathie Mittel der Wahl sein oder als Begleittherapie helfen.
Osteopathie ist in der Notfallmedizin, bei schwerwiegenden infektiösen Erkran-kungen nicht angezeigt.
Jedoch kann zusätzlich oder begleitend zu schulmedizinischer/homöopathischer/ traditionell chinesischer Behandlung eine osteopathische Therapie den Körper in seiner Genesung unterstützen.
 
Die osteopathische Behandlung
Beginn der Behandlung ist ein ausführliches Anamnesegespräch. Erfragt wird die ganze Krankheitsgeschichte und falls notwendig, ärztliche Befunde herangezogen.

Aufgrund von langjährig geschultem, äußerst feinem Tastsinn untersucht und behandelt der Osteopath mit sanften manuellen Techniken. Dabei stehen die Symmetrie und Haltung des Körpers und dessen Beweglichkeit in allen Geweben im Focus.

Der Osteopath behandelt also nicht die Krankheit isoliert, sondern kurbelt die Selbst-
regulationsprozesse im Körper an und gibt so dem System Mensch die Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, und somit sich selbst zu heilen. Da das Gewebe, wie auch Wasser in unserem Körper als Speicher oder Träger von Informationen agiert, ist bei einer solchen Behandlung das Aufdecken von psychoemotio-nalen Läsionen möglich. Was dem Patienten in seiner ganzheitlichen Entwicklung (Körper, Geist und Seele) hilfreich sein kann.

Eine osteopathische Behandlung besteht aus meist 3 - 6 Sitzungen mit individueller zeitlicher Absprache.
Manchmal reicht schon eine Behandlung aus, bei schwerwiegenden oder chronischen Beschwerdebildern können mehr als 6 Sitzungen angezeigt sein.
 
Kosten
Osteopathische Behandlungen werden von einigen gesetzlichen und privaten Krankenkassen erstattet. Bitte informieren Sie sich im Voraus über mögliche Rückerstattungen. Eine Sitzung kostet 70 Euro.
 
Physiotherapie ADMEDIA

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